mC: Zusammenfassung der Vorbereitung während der Corona-Pandemie

Nachdem Mitte März aufgrund der Corona Pandemie der Lockdown stattfand, hatten die Spieler der männlichen C1-Jugend ausreichend Zeit sich individuell durch Joggen und Fahrrad fahren fit zu halten. Auch wurden die Jungs fast täglich mit Challenges des Trainerteams gefordert. Diese wurden gefilmt und bei den Coaches eingereicht. Die Ergebnisse der Challenges wurden gesammelt und dokumentiert, um jeweils einen Tagesssieger zu ermitteln. Als man dann Anfang Mai ins Training auf den örtlichen Sportplätzen einsteigen durfte, alles natürlich unter strengen Hygienevorschriften, war die Gesamtsituation anfangs noch recht ungewohnt mit den ganzen Einschränkungen. Die Mannschaft durfte in 4er Klein-Gruppen, auf jeweils einem Fussballfeld Viertel , zusammen trainieren. Schwerpunkt dieser Trainingseinheiten war hier Passqualität, gekoppelt mit vielen Koordinativen Fähigkeiten. Kein T-shirt blieb hierbei trocken. Ab Mitte Juni durfte man dann endlich wieder in die Ludwigsburger Sporthallen, natürlich weiterhin unter strengen Auflagen, an die sich die Jungs aber sehr gut gehalten haben und auch weiterhin halten. Man sah an der Begeisterung, dem Engagement der C-Jugendlichen wie sie die geliebte Hallenluft in den letzten Wochen vermisst haben mussten. Endlich wieder aufs Tor zu werfen. Aber anfangs war alles noch recht ungewohnt, da weiterhin noch kein Kontakttraining stattfinden durfte. Doch am 1 Juli kam dann die langersehnte aber doch recht überraschend schnelle Freigabe das endlich wieder Kontaktsport stattfinden darf. Alleine im Juli trainierten die HBL´ler 14 mal in den Ludwigsburger Sportstätten. Und das ist auch nötig, denn die Mannschaft um das Trainer Team Alex Radtke-Großhans und Malte Bartels hat sich über das vom HVW angewandte Ranking für den Spielbetrieb auf Verbandsebene qualifiziert. Nun heißt es weiter trainieren, das Trainingspensum halten oder sogar erhöhen.

 

Ein Bericht geschrieben von Florian Költz und Erik Speidel

 

Vorbereitungsphase 1 bald abgeschlossen

 

(PK) Da die letzte Saison 2019/20 durch die Corona-Pandemie beendet werden musste, stand lange nicht fest ob und wie es weitergeht. Doch nichts tun war für die neuformierte männliche A-Jugend keine Option!! Da viele Spieler aus der B-Jugend in die A-Jugend hochgekommen sind musste sich der nun mit 18 Spielern starkbesetzte Kader irgendwie fit halten und zusammenwachsen. Dies war gut möglich, da die Jungs durch die sogenannten „Corona-Ferien“ nicht in die Schule durften. So ging es bereits Mitte März, eine Woche nach dem Lock-Down, damit los, dass sich die Spieler durch individuelles Home – Training (Joggen, Fahrradfahren) eine gewisse Grundfitness antrainierten. Ab April kamen dann noch Mannschaftsinterne Challenges hinzu, die uns unser Coach Alex Radtke-Großhans vorgab. Neben etlichen Hampelmännern, Liegestützen oder anderen Kraftausdauerübungen waren jedoch auch spielerisch koordinativ anspruchsvolle Fähigkeiten gefordert die zur besseren Ballkontrolle führen sollten. So waren also Joggen und Übungen der Trainingsalltag von den Jungs. Alles wurde dokumentiert und festgehalten. Und am Ende des Tages gab es immer wieder Rückmeldung wer wieviel Wiederholungen in vorgegebener Zeit, oder wer welche Strecken zurückgelegt hatte. Als dann im Mai, natürlich unter strengen Auflagen, in das Kleingruppentraining eingestiegen werden konnte, traf sich das Team zwei bis dreimal pro Woche auf dem Pflugfelder Kunstrasenplatz oder im Eglosheimer Stadion um zusammen am Fitnesszustand des Teams zu arbeiten. Ausdauer, Kraft und Passqualität waren Schwerpunkte in dieser Zeit. So überbrückte man auch die letzten drei bis vier Wochen bevor man wieder in die Halle durfte. Hier konnte man vorerst noch, nur unter Einhaltung des Mindestabstandes, Übungen durchführen. Aber es tat gut mal wieder Hallenluft zu schnuppern und die quietschenden Hallenschuhe zu hören. Dauerhaft wurde trainiert um sich kontinuierlich zu verbessern. Seit Juli ist nun wieder fast normales trainieren möglich. In dieser Vorbereitungsphase sollen die nächsten Schwerpunkte, nämlich die Abwehrarbeit im 6:0 Verbund, im Fokus liegen. Für die kommenden Wochen stehen noch die Schwerpunkte, Kooperation in Kleingruppen, Auftakthandlungen und weiterhin die allgemeine Fitness auf dem Trainingsplan. Momentan haben die Spieler dreimal pro Wochen Mannschaftstraining, sei es in der Halle oder auf im Eglosheimer Stadion. Zusätzlich trainieren einige individuell im Fitnesspark Ludwigsburg an ihrem Muskelaufbau.  Auch weiterhin steht die Athletik hoch im Kurs der Trainer sodass das Team vor jedem Training 30 Minuten Joggen geht. Am vergangenen Sonntag den 19.07. stand ein Trainingstag mit zwei Praxis/- und einer Theorieeinheit an. Los ging es um 13.30Uhr. Für die Verpflegung sorgten hier Petra Hof und Petra Buck-Koch. Hierfür noch einmal ein herzliches Dankeschön der ganzen Mannschaft.

Seit gestern steht nun fest, das die männliche A-Jugend in der kommenden Saison 2020/21 auf Verbandsebene angreifen darf. Auch und gerade deshalb wird das Trainingspensum nicht weniger werden, im Gegenteil, eher noch etwas mehr.

So steht unter anderem am letzten Sommerferien Wochenenden vom 11.09.2020 bis zum 13.09.2020 ein Trainingslager im Sportzentrum Neubulach mit 6 schweißtreibenden Trainingseinheiten auf dem Programm.

 

Nachdem Ralph König als Trainer für die erste Frauenmannschaft bei der HBL zugesagt hatte, musste als erstes der neuen Kader für die Württembergliga geplant werden. Aus der zu dem Zeitpunkt als sportlicher Absteiger festgestandenen BWOL Mannschaft haben sich glücklicherweise acht Frauen bereit erklärt, auch im Falle des Abstiegs bei der HBL zu bleiben. Mit Nina Dierolf, Lisa Herre, Jana Leipold, Susi Seifert, Laura Single, Yvonne Stadler und Simone Weber als Feldspielerinnen sowie Carina Lüders im Tor stand aber gerade mal die Hälfte des Kaders fest. Jennifer Albin, Ann-Kathrin Kapfenstein, Franziska Kaupp, Elena Kübler, Lisa Maahsen, Melanie Schall, und Claudia Seeger haben berufs-, aufwands- oder abstiegsbedingt die HBL verlassen. Celine Bossu wird zukünftig beim Handballnachbar und Drittligisten aus Möglingen zwischen den Pfosten stehen.

Keine leichte Aufgabe für die Verantwortlichen gemeinsam mit Ralph König einen konkurrenzfähigen Kader aufzubauen, zumal ab Mitte März auf Grund der Corona Pandemie weder Probetrainings noch gemeinsame Treffen möglich waren. Mit Beendigung der Saison und mit dem Beschluss die Spielklassenreform durchzuziehen, standen das Team, der Trainer und die Verantwortlichen zusätzlich vor der Entscheidung doch in der BWOL zu spielen, oder wie ursprünglich geplant, in der Württembergliga neu zu starten. Gemeinsam haben sich alle Beteiligten für die Württembergliga entschieden. Trotz dieser Entscheidung war es wichtig die Mannschaft gezielt auf den verschiedenen Positionen zu ergänzen, sonst wäre das vereinbarte Ziel, das Team für die Württembergliga neu aufzubauen und gleich vorne Mitzuspielen, nicht realisierbar.

Mit den Neuzugängen Jennifer Rapp und Vannessa König (auf dem Foto links und rechts) konnten die Rückraumpositionen Mitte bzw. Halblinks hervorragend verstärkt werden. Mit Lisa Tometschek sowie Anna Behringer (auf dem Foto Mitte links und Mitte rechts) stehen zukünftig zwei weitere junge talentierte Torhüterinnen zwischen den Pfosten. Erfreulicherweise konnte das Team aber auch vereinsintern verstärkt werden. Zum einen kehren mit Erna Kozar-Topalovic am Kreis und Corinna Stöckle im Rückraum zwei erfahrene Spielerinnen aus dem Mutterschutz, bzw. aus unserer Zweiten zur Ersten zurück. Mit Cindy Kern können wir auf eine talentierte Spielerin aus unserer eigenen Jugend bauen.

Damit sind fast alle Positionen ideal besetzt und die Planung bzw. Gestaltung des Kaders nahezu abgeschlossen. Lediglich im Rückraum Halbrechts wollen wir die Erste wenn möglich noch verstärken. Allerdings nicht um jeden Preis und nicht mit einer weiteren Allrounderin, sondern viel lieber mit einer Spielerin, die zur Position und vor allem zum Team passt.

Wir wünschen dem Team und den Trainern viel Spaß und natürlich Erfolg in der kommenden Runde, die, Stand heute, Anfang Oktober starten wird.

Teambuidling-Wochenende der Männer 1
 
Vier Wochen nach dem Trainingsauftakt machte sich das Team der Männer 1 auf zu einem Teambuilding-Wochenende. Ziel dieses Ausfluges war die Mannschaft zu einen und die individuellen Stärken der Spieler einzuschätzen, um sie im Handballspiel optimal einzusetzen.

Erste Station des Ausfluges war der idyllisch gelegene Weltinger Weiher. Dort bekamen die Spieler verschiedene Aufgaben, die nur im Team zu lösen waren. Eine Aufgabe war das Überwinden eines mit Seilen gespannten Spinnennetzes. Alle 16 Spieler sollten durch die einzelnen Netzteile ohne das Netz zu berühren oder ein Netzteil ein zweites Mal zu nutzen. Welche Strategie nutzt man? Welcher Spieler geht durch welches Netzteil und wie können wir uns dabei unterstützen? Fragen, die bei einer neu zusammengewürfelten Mannschaft, die sich nur aus den gemeinsamen Trainingseinheiten kennt, zu einer Herausforderung werden können. Nachdem die Teamaufgaben erfolgreich absolviert wurden, verbrachte das Team den restlichen Tag mit einem Beachvolleyballturnier und Plantschen im Badeweiher.

Ein weiteres Highlight bot das Abendprogramm. Die Inhaberin und Geschäftsführerin der Oettinger Brauerei, Pia Kollmar, persönlich lud das Team der HB Ludwigsburg in das ursprüngliche Stammhaus der Brauerei ein, die Fürstenquellbrauerei in Fürnheim. Bei der Führung durch die Brauerei beantwortete Pia Kollmar alle Fragen und natürlich kam die Verkostung der Biere nicht zu kurz. Gemeinsam mit der Familie Kollmar ließ man den Abend in der Brauerei ausklingen.

Zusammenfassend kann man sagen, dass das Ziel des Wochenendes erreicht wurde: Die Spieler haben sich in einem anderen Umfeld kennen und schätzen gelernt. Trainer Michael Walter hat die verschiedenen Spielercharaktere noch besser kennengelernt und kann dies sowohl für die individuelle Förderung der einzelnen Spieler als auch für die weitere teamrelevante Saisonvorbereitung nutzen.

Möglich war dieses Event aber nur wegen der großartigen Unterstützung der Partner und Freunde der HB Ludwigsburg:
 
- dem KFZ Meisterbertrieb Schildknecht
- dem Hotel und Restaurant Goldener Pflug
- dem Ideenbäcker Rommel
- Metzgerei und Partyservice Wildermuth
- der Familie Kollmar und dem Team der Forstquellbrauerei
- der Familie Seebauer als Gastgeber
 
Ein besonderer Dank geht an den Spielleiter Walter Dürr, der Grillmeister, den jedes Team braucht ;) und Christian Köhle, der diesen Ausflug organisiert hat!

HBL: Hallo Timo, ursprünglich wolltest Du Familien- und beruflich bedingt ein Jahr pausieren. Was hat Dich dazu bewegt doch schon dieses Jahr wieder einzusteigen?
Timo: Corona heißt der Grund! Ich wollte nach einer Auszeit im September/Oktober wieder langsam einsteigen, aber es kam alles anders. Die Gespräche mit Reiner und auch Alex haben mich umgestimmt. Ich hatte jetzt ja auch 3 Monate Pause und freue mich auf den Start.

HBL: Als Trainer Frauen 2 und Co-Trainer Frauen 1 hast Du gleich zwei Aufgaben bei der HBL. Was hat Dich bewegt diese Aufgabe wahrzunehmen?
Timo: Für mich ist der Austausch beider Teams sehr wichtig, da wir alle voneinander profitieren werden. Wir wollen bei den Frauen 1 wieder mehr Spiele gewinnen als verlieren und auch bei den Frauen 2 wollen wir schnell viele Punkte sammeln. Durch meine Doppelfunktion können wir so optimal arbeiten. Auch die Zusammenarbeit mit dem Trainerteam der Frauen 3 ist mir sehr wichtig. Vom Projekt der HBL war ich schnell überzeugt.

HBL: Aus Sicht der zweiten Frauenmannschaft betrachtet, welche Vorteile bieten sich für die Mädels?
Timo: Wir wollen uns vom Spielsystem eng miteinander verknüpfen und so können wir auch mal in einer personell kritischen Situation im Spiel auf die Spielerinnen von oben (U21 Spielerinnen) zurückgreifen. Ebenso sehe ich als Trainer der Frauen 2 auch schneller Spielerinnen, die den Sprung nach oben schaffen.

HBL: Jetzt umgekehrt, welche Vorteile hat das Frauen 1 Team?
Timo: Es können somit auch die Spielerinnen der Frauen 2 bei den Frauen 1 aushelfen. Durch meine Co-Trainertätigkeit bei den Frauen 1 weiß ich auch hier, wo es klemmt und so können Ralph und ich schneller reagieren.

HBL: Die vergangenen drei Jahre hast Du die Landesligamannschaft in Großbottwar bzw. dann das Landesligateam bei der SG Handballregion Bottwar trainiert und hast deshalb Landesligaerfahrung. Auch wenn Du das Team noch nicht gut kennst, wie schätzt Du die Chancen ein nicht wieder abzusteigen?
Timo: Das Team hat eine tolle Saison hingelegt und steht zurecht in der Landesliga. Ich habe mit der HABO im Pokalspiel nur knapp gegen mein jetziges Team gewonnen. Da es dieses Jahr viele Aufsteiger gibt, sind die Chancen doch recht gut die Klasse zu halten. Wir müssen uns aber alle erst finden und etwas geduldig sein. Ich bin da aber sehr optimistisch.

HBL: Du hast also schon oft eine Frauenmannschaft erfolgreich auf die Runde vorbereitet. Mit was müssen Deine Mädels rechnen?
Timo: Diese Vorbereitung ist dank Corona etwas anders als sonst. Wir versuchen aus der Situation das Beste rauszuholen und wollen uns trotz den Umständen optimal vorbereiten. In einer normalen Vorbereitung machen wir viel mit dem Ball und wollen die Halle optimal nutzen. Dieses Mal werden wir aber vorerst in Gruppen trainieren. Ich bin froh, dass ich mit Frank Wulf einen Co-Trainer habe, der mich optimal unterstützt.

HBL: Du kennst Ralph König schon sehr lange. Wo und wie hast Du ihn kennengelernt?
Timo: Ralph war mal mein Jugendtrainer und seit dieser Zeit kennen wir uns. Das war noch beim GSV Kleinbottwar und ist schon über 25 Jahre her.

HBL: Ralph und Du wollen eng zusammenarbeiten. Wird es gemeinsame Aktivitäten in der Vorbereitung von Frauen 1 und 2 geben?
Timo: Wir wollen z.B. das Athletiktraining gemeinsam gestalten und in den Ferien zusammen trainieren, da die Spielerinnen auch mal im Urlaub sein werden. Zusätzlich werden wir an den Wochenenden ab und an mal trainieren und uns dafür gegenseitig aushelfen. Ebenso wird es ein bis zwei Trainingslager der Teams geben, an denen es auch gemeinsame Aktivitäten gibt.

HBL: Auch beruflich hast Du mit Sport zu tun. Was machst Du genau?
Timo: Ich habe eine eigene kleine Firma, in der ich künftig eine mobile Kindersportschule betreiben werde. Hier wird es vor allem Handball-Camps für Kinder und Jugendlich geben. Aber auch die Sportarten Fußball und Basketball habe ich im Programm.

HBL: Und natürlich gibt es auch bei Dir Familie. Wie sieht es denn da bei Dir aus?
Timo: Ich bin verheiratet und habe 2 Jungs im Alter von 8 und 11 Jahren.

HBL: Zum Schluss noch eine Frage zur Freizeit außerhalb Handball. Gibt es andere Sportarten die Dir gefallen?
Timo: Ich schaue gerne Spiele der MHP Riesen und natürlich vom VfB Stuttgart, sofern es der Handball zulässt. In meiner Freizeit spiele ich gerne Minigolf.

HBL: Vielen Dank für das Interview. Wir freuen uns sehr über Dein Engagement bei der HBL und wünschen Dir viel Erfolg mit der Zweiten sowie eine gute Zusammenarbeit mit Ralph König.

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