mA2-Jugend erkämpft sich spektakuläres 40:40 in Tamm

TV Tamm – HB Ludwigsburg 2  40:40 (16:19)

Was für ein Handballkrimi! Die männliche A-Jugend der HB Ludwigsburg 2 hat sich am Sonntagnachmittag in der Bezirksliga ein hart umkämpftes 40:40-Unentschieden beim TV Tamm gesichert. Nach einer starken ersten Halbzeit, einer Aufholjagd der Gastgeber und einer dramatischen Schlussphase belohnten sich die Ludwigsburger zwölf Sekunden vor dem Abpfiff mit dem Ausgleichstreffer.

Die Gäste erwischten einen Start nach Maß: Tim Schneider und Jannes Bruder sorgten früh für eine 2:0-Führung. Vor allem Schneider und Miguel Munoz Wenk fanden immer wieder Lücken in der Tammer Defensive. Nach knapp elf Minuten lag die HBL mit 10:4 vorne und baute den Vorsprung bis zur 21. Minute auf 17:10 aus. Doch Tamm kämpfte sich zurück und verkürzte auf 14:17. Mit einer 19:16-Führung gingen die Ludwigsburger in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. In der 34. Minute glich Tamm zum 22:22 aus und ging kurz darauf erstmals in Führung. Die HBL hielt dagegen: Timo Schütz, Henri Kauer und Max Hölz erzielten wichtige Treffer. In der 45. Minute lagen die Gäste wieder mit 29:27 vorne, doch die Gastgeber drehten die Partie erneut.

In der 54. Minute schien das Spiel beim Stand von 35:32 zugunsten Tamms zu kippen. Ludwigsburg bewies jedoch Moral und blieb in Schlagdistanz. Als die Gastgeber in der 58. Minute auf 39:36 erhöhten, verkürzte Tim Schneider zunächst per Siebenmeter und anschließend aus dem Spiel heraus auf 39:38. Nach dem 40:38 traf er erneut zum Anschluss. Eine Zwei-Minuten-Strafe gegen Tamm eröffnete der HBL die letzte Chance: Zwölf Sekunden vor Schluss erzielte Timo Schütz den viel umjubelten Treffer zum 40:40-Endstand.

Bester Ludwigsburger Torschütze war Tim Schneider mit zwölf Treffern, gefolgt von Timo Schütz (8) sowie Miguel Munoz Wenk und Henri Kauer (je 6). Die HBL nimmt nach einer torreichen Partie und einer starken Schlussphase einen Punkt aus Tamm mit.

Für die HB im Einsatz waren: Miguel Munoz Wenk (6), Henri Kauer (6), Simon Willberg (TW), Timo Schütz (8), Emil König, Tim Schneider (12), Marc Zwirner (1), Max Hölz (3), Jannes Bruder (4).

Auf der Bank: Boris Hümmer, Paul Wiesel, Felix Schmidt, Noah Kuon-Wildegg, Protini


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